Ein Workshop stellt im Prinzip eine organisierte Form des Gruppenlernens dar. Im Normalfall werden mehrere komplexe Probleme diskutiert und bearbeitet, abwechselnd im Plenum und in Kleingruppen, durch verschiedene Moderationsmethoden werden tatsächlich alle Beteiligten in den Arbeitsprozess einbezogen, und somit werden Entscheidungen auf einer breiten Basis herbeigeführt oder zumindest vorbereitet.
Mit Workshops hat man ein ausgezeichnetes Mittel an der Hand, aus Betroffenen Beteiligte zu machen. Auf ein Unternehmen bezogen heißt das, tatsächlich jene Personen in die Problemlösung einzubeziehen, die vom Problem am ehesten betroffen sind und die dementsprechend vom Problem am meisten wissen.
Die professionelle Leitung eines Workshops verlangt hohes kommunikatives Geschick, Kenntnisse im Bereich Präsentations- und Visualisierungstechniken und Wissen um die verschiedenen Moderationsmethoden.
Inhalt / Seminarauszug
Workshop vs. Besprechungsleitung: Übereinstimmungen und Unterschiede
Die innere Haltung des Moderators
Professionelle Workshopvorbereitung
Kleingruppenmethoden zur produktiven Problembearbeitung
Präsentations- und Visualisierungstechniken
Verschiedene Moderationsmethoden in der Workshopleitung
Methoden der Diskussionsleitung
Potenzielle Stolpersteine in der Workshopmoderation